Die Kurzgeschichte der DPSG
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Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg wurde 1929 in Altenberg gegründet.

Sie wuchs schnell an und zählte im Dezember 1933 schon über 13.000 Mitglieder in 459 Ortsgruppen. Nach der Auflösung und dem Verbot durch die Nationalsozialisten 1938 arbeiteten einige Gruppen im Untergrund weiter.

Nach dem Krieg gründeten sich viele Gruppen neu. In den fünfziger Jahren stiegen die Mitgliederzahlen sprunghaft an (1952: 39.000 Mitglieder, 1959: 66.000 Mitglieder). In den sechziger Jahren vollzog sich ein grundlegender Wandel innerhalb des Wirkens der DPSG. Die Strukturen des Verbandes wurden konsequent demokratisch verfasst und neben die klassischen Aktivitäten wie Fahrt und Lager trat das Engagement in den Fachbereichen Behindertenarbeit, Entwicklungsfragen und Interkulturelles Lernen. Mit der Aufnahme von Mädchen und Frauen in die DPSG begann 1971 die koedukative Arbeit in den vier Altersstufen.

Heute zählt die DPSG bundesweit fast 100.000 Mitglieder, wovon 22.000 ehrenamtliche LeiterInnen sind. Die DPSG ist in über 1.300 Ortsgruppen in 25 Diözesen aktiv.

"Stillstand ist nutzlos"

Diese Worte des Gründers der Pfadfinderbewegung, Lord Robert Stevenson Smyth Baden Powell of Gillwell (B.P.), sind für die DPSG Programm.
So hat sie sich nicht auf der in den sechziger und siebziger Jahren vollzogenen Neustrukturierung und -orientierung ausgeruht. In zahlreichen Bundestreffen von Leiterinnen und Leitern in den achtziger und neunziger Jahren wurden die Strukturen, Inhalte, Methoden und Traditionen immer wieder kritisch auf ihre Aktualität für Kinder und Jugendliche hin überprüft. Dabei ging es nicht nur um den Verband nach innen, sondern auch um die Verantwortung der DPSG, sich in Bezug auf soziale, politische, religiöse und ökonomische Entwicklungen der Gesellschaft zu positionieren und diese aktiv mit zu gestalten.
Beispielhaft steht hierfür das BundesleiterInnentreffen "Power im Park" 1997 in Duisburg. Dort präsentierten 4.000 Leiter und Leiterinnen der Öffentlichkeit das vielfältige politische Handeln und Engagement der DPSG in den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft.

Teil einer weltweiten Bewegung

WeltpfadfinderverbandAls katholischer Pfadfinderverband ist die DPSG Mitglied im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und in der Internationalen Katholischen Konferenz des Pfadfindertums. Zusammen mit dem evangelischen Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und dem interkonfessionellen Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) bildet die DPSG den Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP), der von der World Organization of the Scout Movement (WOSM) mit Sitz in Genf als deren nationales Mitglied anerkannt ist.
Durch diese Vernetzung und Zusammenschlüsse nimmt die DPSG an dem weltweiten Gestalten und Wirken der Pfadfinderbewegung, der mehr als 27 Millionen Mitglieder angehören, aktiv teil.

» Hier die komplette DPSG Geschichte von der Bundeshompage!


 
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